Gefreite Haus zu Grafing

Gefreite Haus zu Grafing

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Beschreibung

IH 029

Gefreite Haus zu Grafing

Maßstab 1:160


Während der Napoleonischen Kriege durch Einquartierungen in den Jahren 1800/01 in Mitleidenschaft gezogen, wurde das Gefreite Haus wenig später in seinem barocken Erscheinungsbild wieder hergerichtet und das Brauhaus 1804/05 neu erbaut. 1819 verkaufte Johann Kaspar Alois Graf Besselet von La Rosée das Gefreite Haus mit allen Rechten und zugehörigen Besitzungen zu Grafing an seinen bisherigen Braumeister Melchior Kleinmaier. Damit ging der jahrhundertealte Adelssitz in bürgerliche Hände über. Auf Melchior Kleinmaier folgten jeweils durch Tochterheirat die Brauer Lorenz Winhard, Korbinian Wild und Joseph Schlederer als Inhaber des ehemaligen Gefreiten Hauses, das mit der rechtlichen Neuorganisation Bayerns im 19. Jahrhundert seine Ausnahmestellung innerhalb Grafings verlor. Ungeachtet dessen bildet das einstige Hofmarksschloss, das sich heute im Eigentum der Brauerfamilie Max Josef Schlederer befindet und das Markenzeichen von deren Brauerei „Wildbräu“ abgibt, noch in der Gegenwart in seiner den Grafinger Marktplatz prägenden Gestalt den Mittelpunkt der alten, inzwischen zur städtischen Bürgergemeinde aufgestiegenen Ansiedlung Gisling / Grafing.